Eigentlich wollte er ja lieber Atomschach spielen. Nachdem sein Vater Christian Glöckler während der Pandemie einen Lichess-Account angelegt hatte, entdeckte der hessische Steppke die Schachvariante, bei der geschlagene Figuren „explodieren“ und Figuren auf benachbarten Feldern wegsprengen. Aber schließlich fand er doch zum traditionellen Schach.
Jetzt, mit 13, hat Christian Glöckler beim Schachfestival Prag die letzte Hürde zum Titel des Internationalen Meisters (IM) genommen. Seine dritte IM-Norm erzielte er im Open des renommierten Turniers in der tschechischen Hauptstadt und überschritt gleichzeitig die erforderliche Elo-Marke von 2400 Punkten. Damit erfüllt er alle Bedingungen der FIDE für die Verleihung des IM-Titels.